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Frühlingszeit – Pollenzeit

Frühlingszeit – Pollenzeit

Mit den wärmeren Frühlingstagen beginnt die Pollenzeit

Nach der kalten Winterzeit freuen wir uns auf mildere Temperaturen, mehr Sonnenschein und auf eine Natur die wieder mehr und mehr zum Leben erwacht. Für Pollenallergiker ist diese Zeit weniger Genuss als Qual. Die Zahl der Betroffenen nimmt von Jahr zu Jahr stetig zu.

Wie wird man auf Pollen allergisch?

Die Veranlagung zu Allergien wird vererbt. Sie können sich im Laufe von Jahren entwickeln. Des weiteren können Belastungen der Umwelt zu einer Überreaktion des Immunsystems führen. Wer jedes Jahr den Frühling genießen konnte, kann unerwartet von der Qual der unterschiedlichsten, allergischen Symptome heimgesucht werden.

Welche Pollenallergien gibt es?

Auslöser für allergische Reaktionen sind die Pollen des Blütenstaubs von Bäumen, Gräsern, Sträuchern und Getreide.

Wie macht sich eine Allergie bemerkbar?

Die Symptome sind unterschiedlichster Art. Vom Jucken der Augen, der Ohren, des Rachens bis zu tränenden Augen und laufender Nase kann sich eine Allergie äußern. Bei starken Reaktionen kann es zu Atembeschwerden, Luftnot oder zu Hautausschlag kommen. Mit Hilfe verschiedener Testverfahren kann die allergieauslösende Substanz herausgefunden werden. In Abhängigkeit des Allergieauslösers gibt es verschiedene Möglichkeiten mit der Allergie umzugehen.

Welche Therapiemöglichkeiten gibt es?

Kennt der Allergiker die entsprechende Substanz, auf die er allergisch reagiert, so ist es das Effektivste diese Substanz nach Möglichkeit zu meiden. Bei der Blütenpollenallergie ist es nahezu unmöglich dem Allergieauslöser aus dem Weg zu gehen, da die Blütenpollen durch den Wind kilometerweit durch die Luft bewegt werden. In diesem Fall gibt es sehr gut verträgliche Präparate, deren Einnahme kurzfristig zu einer erheblichen Linderung der Beschwerden führt.

Eine weitere längerfristige Therapiemöglichkeit besteht in der Hyposensibilisierung. Hierbei wird ein Serum unter die Haut gegeben, welches durch wiederholte Anwendung den Körper immun gegen die Pollen macht. Erfolgsaussicht besteht für 70 – 80% der so Behandelten.

 

Ihr Dr. Jens D. Löhnert
Facharzt für Dermatologie, Allergologie und Venerologie
Ästhetische Dermatologie

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